Auf der Theatertreppe.   REGISSEUR Wir müssen den Orchester- graben fluten. Das Stück spielt am Meer.  INTENDANT Welches Orchester? Was für ein Graben?  REGISSEUR Vor der Rampe steht das Klavier. Wir machen eine Plane rüber. Holen ein paar Eimer Wasser. Den Schlauch.  INTENDANT Im Keller nebenan ist das Stadtarchiv.  REGISSEUR Hardy dichtet ab.  INTENDANT Das ist nicht nur teuer. Kostet auch viel Geld.  REGISSEUR Hardy macht es mit ohne.  INTENDANT Hardy ist vorbestraft. Au- ßerdem verheiratet.  REGISSEUR Also ja.  INTENDANT Ich weiß von nichts. Wer spielt Nora?  REGISSEUR Kora.  INTENDANT Klingt wie Seife aus Po- len.  REGISSEUR Die Bewerberinnen müssen bis spätestens Ende Wo- che bei der Regie vorlie- gen.  INTENDANT Auf der Couch?  REGISSEUR Auf dem Schreibtisch.

Ausstatter!                                                                                                  


Jedes Detail zählt. Das Detail macht den Meister. Das Detail unterscheidet die Welt von Kora von anderen Welten. Gerade in der konsequenten Reduktion, die wir suchen. Die Reduktion, die jedes Detail zur Hauptrolle macht.


Möchtest Du die Welt im neuen Kinofilm von Urs Odermatt mitgestalten? Ein bißchen Gott spielen, und die eigene Schöpfung dann an der Leinwand sehen? Verrückt, abgefahren und trotzdem streng im Bild?



Kora

Film, Theater, zeitgenössische Kunst. Nicht Entweder-oder. Sowohl-als-auch. Für die Leinwand. Rhythmus ohne Rücksicht. Tempo ohne Vorsicht. Bilder, die schmerzen. Dialoge, die ätzen. Regisseur und Autor Urs Odermatt macht einen neuen Film.


Nach dem „radikalsten und provokativsten Schweizer Film seit Jahren“ (Basler Zeitung), dem Independent-Erfolg Der böse Onkel, heißt sein neues Drehbuch Kora. Wer Der böse Onkel ganz nett fand, wird bei Kora erst einmal durchatmen.


Wir

Kora ist ein reines Lustprojekt für Leute, die sich eine Weile frohes Schaffen mit Ohne-Gage leisten können und wollen. Leute, die für einmal nicht Geld als Wertschätzung suchen, sondern das großartige, perfekte, selbstbestimmte und elitäre Werk, das auch mit viel Geld nicht machbar wäre. Wer Der böse Onkel gesehen hat, weiß, was wir meinen.


Und eine gute Zeit mit einem Haufen Gleichgesinnter. Was wir bieten, gibt’s weder beim Sender noch beim Subventionsfilm. Wir gehen kellnern, damit wir uns diese Unabhängigkeit leisten können. Wir gehen es an. Zögern können andere besser.


Wir drehen ab März 2016. Zu Beginn Deines Einsatzes erhältst Du einen Vertrag (Gewinnbeteiligung),

am Ende ein Zeugnis. Produktionszeiträume und weitere Infos auf unserer Website.


Produktionsdaten

Trailer Der böse Onkel

Über Urs Odermatt


Jasmin Morgan, Produzentin, freut sich auf Deine Bewerbung.


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mail@kulturwerkstatt-nordwest.ch, +49 1575 027 14 16